Arbeitskreis ADS Südpfalz e.V.
Home
Wir über uns
AD(H)S
Welche Schule
Trainings & Seminare
Stammtische
Rückblick
Kontakt-Formular
Info-Telefone
Links
Impressum
Sitemap

Die Links auf dieser Seite verweisen auf  die Homepage von Dr. Gumpert

 

Die Therapie des ADS

Textquelle: www.dr-gumpert.de – Erklärungen und Ausführungen zum folgenden Textausschnitt finden sie unter

www.dr-gumpert.de

Synonyme im weiteren Sinne

Hyperkinetisches Syndrom (HKS), Psychoorganisches Syndrom (POS), Aufmerksamkeitsdefizitstörung, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Zappel - Philipp - Syndrom, Zappelphilipp, Hyperaktivitätssyndrom, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, ADHS, Fidgety Phil,  Verhaltensstörung mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung, minimal brain syndrome

Englisch: Attention - Deficit - Hyperactivity - Disorder (ADHD), Attention-Deficit-Disorder (ADD).

Definition

Beim ADS, dem Aufmerksamkeits - Defizit - Syndrom handelt es sich um die deutsche Bezeichnung des ADD, dem “Atention Deficit Disorder”. Während von der hyperaktiven Variante des ADS Kinder betroffen sind, die ihre Aufmerksamkeitsschwierigkeit kaum verbergen können und durch unaufmerksam - impulisves Verhalten in Erscheinung treten, fallen introvertiert unaufmerksame Kinder häufig weniger negativ ins Auge.
Häufig unterliegen Lernprobleme einem Trend. War die Legasthenie vor einigen Jahren die “Modeerscheinung”, so ist ADS, bzw. die hyperaktive Variante ADHS in den letzten Jahren häufig auch falsch verstanden, dadurch oftmals auch falsch diagnostiziert worden.
Es ist also davor zu warnen, jedes unaufmerksame oder zappelige Verhalten eines Kindes vorschnell mit ADS, bzw. ADHS zu entschuldigen.
Im Rahmen der Diagnosestellung sollten daher auch nur dann erste Schritte unternommen werden, wenn das unaufmerksame, teilweise auch impulsive Verhalten über einen längeren Zeitraum (etwa sechs Monate) hinweg in verschiedenen Lebensbereichen (Kindergarten / Schule, zu Hause, Freizeit) beobachtet werden konnte. Manche Entwicklungsschritte oder Ereignisse können temporär solche Verhaltensweisen verursachen. Eine gezielte Vorgehensweise ist demnach sinnvoll und sollte nicht vorschnell mit “Ja, da wird ja gar nichts getan!” abgeurteilt werden.
ADS - Kinder leiden nicht nur phasenweise unter den entsprechenden Verhaltensweisen. In der Regel ist es so, dass die Verhaltensweisen sich manifestieren und in der Regel nicht dem altersentsprechenden Verhalten entsprechen. “Kindisches” Verhalten - so wird das Verhalten oftmals dann bezeichnet.

Während die hyperaktive Variante ADHS oftmals mit dem Zappelphilip Heinrich Hoffmanns bezeichnet wird, ist der ADS - Typ wohl eher mit dem “Hans - guck - in - die - Luft” zu vergleichen.

Anders als man vielleicht vermuten würde, handelt es sich hierbei um ein “handfestes” Krankheitsbild, weshalb die Diagnose letzlich auch vom Kinderarzt gestellt wird. Während man hinsichtlich der Ursachenklärung lange Zeit im Unklaren tappte, geht man nach derzeitigem Forschungsstand hauptsächlich davon aus, dass die Informationsweiterleitung und -verarbeitung zwischen verschiedenen Hirnabschnitten bei ADS - Kindern fehlerhaft funktioniert und das verschiedene andere Faktoren (Erziehungsdefizite, ...) die Symptome in besonderer Weise verstärken können.

Therapeutische Ansätze

Im Rahmen der therapeutischen Behandlung des Aufmerksamkeits - Defizit - Syndroms ADS unterscheidet man verschiedene Maßnahmen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass jedes Kind unter spezifischen ADS - Symptomen leidet, die individuell zu therapieren sind. Man könnte dies wie folgt zusammenfassen: Ursache gleich - Begleitumstände individuell verschieden, folglich: individuelle Symptomatik des ADS.

Im Rahmen der ADS - Behandlung hat sich gezeigt, dass demzufolge eine so genannte multimodale Therapie am Erfolg versprechendsten zu bewerten ist.
Unter einer multimodalen Therapie versteht man die Zusammenfassung aller im Einzelfall sinnvollen Therapieformen, die aufeinander aufbauen und stets miteinander in Verbindung stehen sollten.

Prinzipiell unterscheidet man - neben der Förderung des ADS - Kindes im häuslichen Umfeld - verschiedene Therapieformen, die wiederum verschiedene therapeutische Maßnahmen zusammenfassen. Dieses sind:

Da die Informationen zu den einzelnen Therapieformen recht umfassen sind, finden Sie Unterseiten, die sich mit jeweils einer Therapieform beschäftigen.
Nachfolgend sind zunächst Informationen zu den verschiedenen Formen der Therapie aufgelistet. Dies entspricht einer zusammenfassenden Beschreibung. Weiterführende Informationen finden Sie dann auf den jeweiligen Seiten.
Die grobe Übersicht soll Ihnen nur verdeutlichen, wie vielfältig eine Therapie des ADS organisiert werden kann, bzw. werden sollte. Es soll Ihnen dazu dienen, sich zu informieren um gemeinsam mit dem behandelnden Kinderarzt, bzw. der Person Ihres Vertrauens sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.

Es gibt viele verschieden Ansätze der Therapie des ADS.
Im Folgenden gehen wir auf diese Therapieformen ein:

  • ADS und Medikamente
  • ADS und Psychotherapie
  • ADS und Ernährungstherapie
  • ADS und Familie
Die medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Therapie ist die wohl umstrittenste Therapieform des ADS. Dies liegt unter anderem daran, dass es sich bei den Medikamenten um Psychopharmaka - in der Regel Stimulanzien - handelt, welche die psychischen Funktionen, wie Stimmung, Affektivität und Emotionalität, aber auch die Aufmerksamkeit, die Impulsivität und den Antrieb des ADS - Kindes beeinflussen.
Auch wenn sich dies auf den ersten Blick “schlimm” anhört, so hat die medikamentöse Therapie bei exakt gestellter ADS - Diagnose auf jeden Fall ihre Daseins- und Einsatzberechtigung.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: ADS und Medikamenten

 Psychotherapie

Psychotherapeutische und heilpädagogische Ansätze umfassen folgende Therapieformen:

Ernährungstherapie

Als ernährungstherapeutische Möglichkeiten, bzw. Ernährungstherapie gib es:

  • Ernährungstherapie
  • Nährstofftherapie
Förderung im häuslichen Umfeld

Es wäre zu einfach und somit leuchtet es auch schnell ein: Eine Therapie kann nicht bei einem Therapeuten anfangen, sich über die Einnahme von Tabletten alleine regeln usw. Diese genannten Maßnahmen bilden mit anderen Maßnahmen zusammen die Eckpfeiler, sozusagen das Gerüst. Das häusliche Umfeld und die dort ergriffenen Maßnahmen, die den Umgang mit ADS erleichtern sollen, sind ein wesentlicher Moment in der Gestaltung der Therapie, wodurch den Eltern und ihrer Förderung des ADS - Kindes im häuslichen Umfeld eine sehr wichtige Aufgabe zuteil wird.
Da diese Aufgabe auch sehr schwierig sein kann - dies erzählen betroffene Eltern fast immer - wird die familiäre Situation sehr häufig stark belastet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite ADS und Familie.

 

Textquelle: www.dr-gumpert.de – Erklärungen und Ausführungen zum eben gelesenen Textausschnitt finden sie unter

www.dr-gumpert.de

 

zurück

 

Arbeitskreis ADS Südpfalz e.V.  | info@arbeitskreis-ads-suedpfalz.de