Arbeitskreis ADS Südpfalz e.V.
Home
Wir über uns
AD(H)S
Welche Schule
Trainings & Seminare
Stammtische
Rückblick
Kontakt-Formular
Info-Telefone
Links
Impressum
Sitemap

Regionale Schule

 (Auszüge nachzulesen unter www.wikipedia.de)

Die Regionale Schule oder Regionalschule ist eine Schulart in Deutschland, in der nach Klasse 9 die Berufsreife und nach Klasse 10 die Mittlere Reife erworben werden kann. Diese Schulart wurde inzwischen von mehreren deutschen Bundesländern eingeführt.

Regionale Schulen sind eine Kombination aus herkömmlichen Haupt- und Realschulen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Schüler ab Klassenstufe 7 zwischen dem Lernniveau für Hauptschule und Realschule im Rahmen einer äußeren Leistungsdifferenzierung wechseln können. Dies erfolgt je nach Schule fächerspezifisch oder klassenspezifisch.

Im Gegensatz zur verwandten integrierten Gesamtschule gibt es keinen gymnasialen Zweig, die Schulart Gymnasium existiert also parallel. Regionalschulen sind keine Wahlschulen, sondern müssen alle Kinder ihres Einzugsbereichs aufnehmen.

Die Schulart entsteht automatisch aus dem Zusammenschluss von Haupt- und Realschulen und bildet somit die neue Schulform Regionalschule.

Vorteile

In ländlichen Regionen ist es oft aufgrund mangelnder Schülerzahlen kostenaufwändig und schwierig sowohl eine Haupt- als auch eine Realschule zu betreiben. Bei einer kombinierten Regionalen Schule können Kosten gespart werden.

Zudem erweist sich die Neueinstellung von Lehrern leichter als an traditionellen Hauptschulen.

Realschule plus

Die Realschule plus ist eine Schulart in Rheinland-Pfalz.

Der Landtag in Rheinland-Pfalz diskutiert aktuell über den Entwurf eines neuen Schulgesetzes, das die Einführung diese Schulart ab dem Schuljahr 2009/2010 vorsieht. Bis zum Schuljahr 2013/2014 sollen alle bisherigen Haupt- und Realschulen zusammengeführt sein.

Diese neue Schulart gibt es dann in zwei Formen - entweder als eine Kooperative Realschule oder eine Integrative Realschule. Beide Formen können zum Mittleren Schulabschluss und zum Abschluss der Berufsreife führen. Bei entsprechenden Voraussetzungen werden manche der Realschulen plus zusätzlich die Fachhochschulreife anbieten. Wenn diese Möglichkeit auf einer Schule nicht besteht, kann bei entsprechender Voraussetzung die Fachhochschulreife auf einer anderen Realschule plus erreicht werden.

In der Orientierungsstufe werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Klassenverband unterrichtet.

Danach bildet die Kooperative Realschule ab der Klassenstufe 7 abschlussbezogene Klassen, die sich durch eine starke Durchlässigkeit nach oben auszeichnen sollen.

Auf der Integrativen Realschule verbleiben die Schüler länger im alten Klassenverband und werden nur in einzelnen Fächern in verschiedene Kurse eingeteilt. Diese Form der Leistungsdifferenzierung ist auch aus Gesamtschulen bekannt. Es bleibt somit lange offen, welcher der beiden Abschlüsse letztendlich erreicht wird.

Zusätzlich gibt es nach Aussage von Bildungsministerin Doris Ahnen an ausgewählten Realschulen plus künftig das Projekt „Keiner ohne Abschluss“. Ziel des Projekts sei es, dass die Abbrecherquote gesenkt werde. Um die pädagogischen Voraussetzungen weiter zu verbessern, ist zudem für die neu entstehenden Realschulen plus in der verbindlichen gemeinsamen Orientierungsstufe eine maximale Klassenstärke von 25 Schülerinnen und Schülern vorgesehen.

Ob nun eine integrative oder kooperative Realschule angeboten wird, welche Schulen zusammenarbeiten wollen, entscheidet laut Bildungsministerium zunächst der Schulträger, der einen entsprechenden Antrag bei der Schulaufsicht stellt. Abschließend wird die Entscheidung durch die Schulaufsicht getroffen, die die Schule errichtet.

 

Integrierte Gesamtschule

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) ist eine Schule, in der Schüler mit Haupt-, Real- und Gymnasialempfehlung gemeinsam unterrichtet werden.

Eine der individuellen Leistungsfähigkeit entsprechende Differenzierung findet in einer Reihe von Fächern durch so genannte Förder-, Grund- und Erweiterungskurse statt. Ziel der Integrierten Gesamtschule ist, dass die Schüler das gemeinsame Lernen und den sozialen Umgang miteinander erleben und gleichzeitig auch entsprechend ihrem individuellen Leistungsvermögen unterrichtet und vor allem gefördert werden.

Beispielsweise kann ein Schüler im Erweiterungskurs in Chemie zu den Besten gehören, aber wegen schlechter Englisch-Kenntnisse in diesem Fach den Förderkurs besuchen. Eine Wiederholung von Klassen ist für die Schüler normalerweise nicht notwendig, sie wechseln meist in einen leichteren Kurs. Die Schüler haben an einer Integrierten Gesamtschule die Möglichkeit, den ihren Kursen entsprechenden Schulabschluss vom Hauptabschluss bis hin zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) zu erlangen. Für das Abitur wechseln sie nach der zehnten Klasse, wenn ihre eigene Gesamtschule keine gymnasiale Oberstufe besitzt, auf ein Gymnasium oder in die gymnasiale Oberstufe einer anderen Gesamtschule.

Zu unterscheiden ist die Integrierte Gesamtschule von der Kooperativen Gesamtschule (auch Additive Gesamtschule), in der die Schüler zwar unter einen Dach unterrichtet werden, aber grundsätzlich in Haupt-, Real- und Gymnasialklassen getrennt sind.

Förderschule

Eine Förderschule – auch Sonderschule, Förderzentrum oder Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt – ist eine Schule für Kinder mit Lernstörungen oder Auffälligkeiten im emotional/ sozialen Verhalten, die in der allgemeinen Schule nicht oder nicht ausreichend gefördert werden können, weil die notwendigen Rahmenbedingungen dort nicht vorhanden sind. Je nach Auffälligkeit gibt es verschiedene Förderschultypen beziehungsweise Förderschwerpunkte.

Insgesamt gibt es laut taz 2007 in Deutschland etwa 430.000 Schüler an diesen Schulen, das sind etwa 4,5 % aller Schüler in Deutschland.

Ein Gegenkonzept, das z. B. in den Vereinigten Staaten die Förderschulen vollständig in die Nische privater Träger zurückdrängt, ist die integrative Beschulung behinderter Kinder an den Regelschulen.

Grundlage für die Aufnahme beziehungsweise Überweisung eines Kindes in eine Förderschule ist die Feststellung eines spezifischen sonderpädagogischen Förderbedarfs nach einem von den Ländern gesetzlich geregelten Verfahren. Der Förderbedarf orientiert sich an Art und Umfang der Behinderung bzw. Auffälligkeit. Diesem Förderbedarf kann grundsätzlich in einer Förderschule oder auch durch Integration in einer allgemeinen Schule entsprochen werden. In einigen Ländern gibt es ein weitgehendes Wahlrecht der Eltern zwischen beiden Formen. Einer häufig qualitativ und quantitativ besseren technischen und pädagogischen Ausstattung der Förderschulen steht die Möglichkeit einer besseren gesellschaftlich-sozialen Integration des Kindes in einer allgemeinen Schule gegenüber.

Um zusätzliche Kosten bei der sonderpädagogischen Förderung in der allgemeinen Schule zu reduzieren und pädagogisches Know-how zu bündeln, sind so genannte Integrationsschulen entstanden; das sind Schulen, in denen in mehreren Klassen häufig auch zwei oder drei Kinder mit Behinderung am Unterricht teilnehmen.

Förderschultypen im Überblick

Man unterscheidet folgende Schultypen, die auf den jeweiligen Förderbedarf gezielt eingehen können, wobei nicht alle Schultypen in allen Ländern eingerichtet sind oder auch anders benannt werden:

Die Förderschulen für blinde und sehbehinderte Kinder und die Förderschulen für gehörlose und schwerhörige Kinder (zusammengefasst als Schule für Hörgeschädigte) befinden sich oft unter einem Dach.

Arbeitskreis ADS Südpfalz e.V.  | info@arbeitskreis-ads-suedpfalz.de